Förderung der Verringerung der CO2-Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft

Im Jahr 2008 wurden in Oberösterreich insgesamt 24,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen, was im Vergleich zu 1990 eine 11-prozentige Steigerung bedeutet und gleichzeitig einem Anteil von 28 Prozent der gesamtösterreichischen Emissionen entspricht. Die stark ausgeprägte Schwerindustrie und der hohe Anteil energieintensiver Industriezweige sind dabei wesentlich für die hohen Treibhausgasemissionen verantwortlich, zudem weist das Bundesland den höchsten Pro-Kopf-Energieverbrauch in Österreich auf. In den letzten Jahren ist eine zunehmende Entkoppelung von Wirtschaftsleistung und Energieverbrauch festzustellen, auch deshalb weil gerade im Bereich der Industrie erfolgreiche Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und CO2-Ausstoßes gesetzt worden sind.

Große Potenziale zur Verringerung der CO2-Emissionen liegen in einem breiten Einsatz von Erneuerbaren Energien, der Verringerung des Einsatzes fossiler Brennstoffe sowie im Gebäudesektor. Oberösterreich möchte gerade in diesen Bereichen in der aktuellen Periode Maßnahmen setzen, um wirtschaftliche Wettbewerbsstärke mit ökologischer Nachhaltigkeit noch stärker zu verbinden.